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3 Arten von BegleitungBegleitung im Sinne des Vereins kann je nach Situation verschiedenen Charakter haben: 1 Die eigentliche Sterbebegleitung über Tage und NächteDie Anfragen kommen meist sehr kurzfristig. Angehörige bitten um Hilfe, Spitexstellen suchen Kontakt, weil man einen bestimmten Patienten unmöglich in der Nacht alleine lassen dürfe. Immer öfter rufen Pflegeverantwortliche von Spitälern und Heimen an. Nicht selten wird schon für die kommende Nacht ein Einsatz erwartet. Dann läuft das Telefon der Vermittlerin heiss - mit oft erstaunlichem Erfolg! In einzelnen Fällen haben unsere Frauen für einige Tage die Begleitung rund um die Uhr übernommen. 2 Die Ueberbrückung zeitlich befristeter Notsituationen"Mein Mann wird aus dem Spital entlassen. Können sie mir helfen, die vier Wochen bis zum Eintritt ins Pflegeheim zu überbrücken?" So kann eine Anfrage lauten, oder: "Ich habe meiner Frau versprochen, dass sie zu Hause sterben kann. Die Spitex wird am Tag kommen, aber für die Nacht bin ich auf Hilfe angewiesen." Am dritten Ort sollte die pflegende Tocher unbedingt einmal Ferien machen können. Wir helfen mit durch Abdeckung eines Nachmittags und zweier Nächte. 3 Die Begleitung Schwerkranker über längere Zeit"Ich betreue meinen Mann / meine Frau gerne selber, aber einmal pro Woche würde ich gerne einen Tag frei nehmen". So könnte sich ein konkretes Beispiel bei der dritten Begleitungsart anhören. Die Uebernahme dieser Aufgabe hat sich als gute Ergänzung zu den beiden vorgenannten Einsatzarten erwiesen. Sie entspricht einem grossen Bedürfnis. |
| Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 29. Mai 2009 um 21:28 Uhr |